IoT-Anwendungen in der Abfall- und Abwasserwirtschaft
Der Hintergrund
Der Kunde, ein bekanntes Wasserunternehmen, ist für die Reinigung von verschmutztem Wasser für Meereslebewesen und die Versorgung von mehr als 10 Millionen Einwohnern und Besuchern einer Stadt, die sowohl an der Küste als auch in den Bergen liegt, mit sauberem Wasser zuständig.
Um sein umfangreiches Netz an Wasserverteilungs- und Abwasseraufbereitungsanlagen besser verwalten zu können, entschied sich das Unternehmen für die Implementierung einer IoT-Lösung. Bei diesem Ansatz werden mehrere Pumpstationen über das Internet der Dinge miteinander verbunden, sodass die Leitstelle Zugriff auf Echtzeitdaten hat und schnelle Entscheidungen treffen kann.
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Die Herausforderungen
Die Modernisierung von Wasserpumpstationen bringt in der zunehmend vernetzten Welt von heute eine Reihe von Schwierigkeiten mit sich. Dieses Projekt steht vor mehreren bedeutenden Herausforderungen:
Komplexe Geräteumgebung
In den Pumpstationen sind viele Geräte untergebracht, darunter Pumpen, SPS und Frequenzumrichter. Diese können gelegentlich die Anlagen beschädigen und die Übertragung stören. Aufgrund der extremen Wetterbedingungen, unter denen die Anlagen betrieben werden – im Sommer können die Temperaturen über 60 °C steigen –, sind äußerst zuverlässige Kommunikationstechnologien erforderlich.
Fernverwaltung von Anlagen
Einige Einrichtungen in der Stadt sind aufgrund der bergigen Landschaft schwer zu erreichen, daher sind die Fernverwaltung von Geräten und die Reduzierung des Bedarfs an Einsatzpersonal unerlässlich.
Verschiedene SPS-Protokolle
In den Pumpstationen werden SPSen verschiedener Hersteller mit jeweils eigenen Protokollen und Konfigurationen verwendet. Diese Protokolle müssen integriert werden, und die Daten müssen über MQTT auf die Cloud-Plattform des Überwachungszentrums hochgeladen werden.
Die Lösung

Robuste Kommunikationsgeräte
Der industrielle Mobilfunkrouter R3000 Lite wurde für die Verbindung der SPSen eingesetzt. Dank seiner optischen Isolierung widersteht der R3000 Lite der komplexen elektromagnetischen Umgebung und arbeitet zuverlässig bei extremen Temperaturen von -40 °C bis 75 °C.
Edge-to-Cloud-Integration
Durch die Nutzung der Edge2Cloud- Funktionalität von RobustOS, dem Betriebssystem des R3000 Lite, konnte das Unternehmen auf einfache Weise Anwendungen entwickeln, um verschiedene SPS-Protokolle zu integrieren und Daten über MQTT an die Cloud zu übertragen.
Umfassendes Gerätemanagement
Alle in der Stadt eingesetzten Geräte können nun dank des RCMS (Robust Cloud Management System) von Robustel zentral verwaltet werden. Dies hat die Betriebskosten erheblich gesenkt und die Effizienz gesteigert, da Fernüberwachung, Firmware-Updates und Konfigurationsänderungen möglich sind.
Die Vorteile
Durch die Implementierung der IoT-Lösung von Robustel erzielte das Wasserunternehmen folgende Ergebnisse:
Verbesserte betriebliche Effizienz
Proaktive Wartung, geringere Ausfallzeiten und eine verbesserte Effizienz der Pumpstation wurden durch Echtzeitdaten und Fernverwaltungsfunktionen ermöglicht.
Reduzierte Betriebskosten
Durch Fernüberwachung und -verwaltung konnten Zeit und Geld eingespart werden, da weniger Vor-Ort-Besuche erforderlich waren.
Verbesserte Zuverlässigkeit
Robuste Hardware und stabile Kommunikation gewährleisten einen unterbrechungsfreien Betrieb auch in anspruchsvollen Umgebungen.
Erhöhte Nachhaltigkeit
Effektive Wassermanagementtechniken unterstützen einen umsichtigen Umgang mit Ressourcen und den Umweltschutz.
Das Fazit
Neben der Förderung nachhaltiger Wassermanagementtechniken konnte das Wasserunternehmen durch den Einsatz einer IoT-Lösung mit zuverlässigen Kommunikationsgeräten und Cloud-Konnektivität seine betriebliche Effizienz deutlich steigern, Kosten senken und die Zuverlässigkeit des Systems verbessern.
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