Zuverlässige Konnektivität für unbeaufsichtigte Verkaufsautomaten:

Standort

Niederlande

Industrie

Einzelhandel & Zahlungsverkehr, Verkaufsautomaten, Smart Cities

Produkt(e)
  • R2010
  • RCMS
Endkunde

Quioskhttps://www.quiosk.nl/

Quiosk betreibt Selbstbedienungsautomaten und Kioske an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen, Einkaufszentren und Verkehrsknotenpunkten. Die Automaten verkaufen Artikel ohne Personal vor Ort und sind für einen reibungslosen Betrieb auf Kartenzahlungen und Backoffice-Systeme angewiesen. Die Verfügbarkeit ist für den Umsatz und die Zufriedenheit der Standortbetreiber von entscheidender Bedeutung. Das Unternehmen steht unter dem Druck, die Automaten mit dem Netzwerk verbunden, sicher und wartungsfreundlich zu halten, während das Netzwerk wächst.

Herausforderungen

Quiosk benötigte eine einzige Konnektivitätslösung, die an vielen verschiedenen Standorten, von Einkaufszentren bis hin zu Außenanlagen, funktioniert, ohne auf lokales WLAN oder Verkabelung angewiesen zu sein. Die Lösung musste eine zuverlässige Zahlungsautorisierung, Fernberichterstattung über Lagerbestände und die zentrale Steuerung von Hunderten von Verkaufsautomaten unterstützen und gleichzeitig die Vor-Ort-Besuche auf ein Minimum reduzieren. Gleichzeitig suchte man nach einer Möglichkeit, die gesamte installierte Basis zu überwachen und schnell zu reagieren, wenn ein Automat offline ging, ohne Techniker blindlings vor Ort zu schicken.

Ergebnisse

Mit dem R2010 und RCMS verfügt jeder Kiosk nun über eine eigene Mobilfunkverbindung in Industriequalität, die direkt von Quiosk gesteuert wird. Die Geräte bleiben für Zahlungen, Telemetrie und Fernverwaltung verbunden, und das Betriebsteam kann den Status jedes Routers über ein einziges Dashboard einsehen. Fehler lassen sich aus der Ferne leichter diagnostizieren, Technikerbesuche können gezielter durchgeführt werden, und das Unternehmen kann neue Standorte mit einer wiederholbaren, bewährten Vorlage einrichten.

Verbindung unbemannter Kioske ohne Abhängigkeit von lokalen Netzwerken

Das Geschäft von Quiosk hängt davon ab, dass Verkaufsautomaten überall dort aufgestellt werden können, wo viel Publikumsverkehr herrscht und die Genehmigungen dies zulassen. Dazu gehören Bahnhöfe, Bürovorräume, Campusse und Standorte an Straßen, an denen das Unternehmen keinen Zugang zu einem stabilen lokalen Netzwerk hat. In vielen Fällen kann oder will der Standortbesitzer keine Standleitung für jeden Kiosk bereitstellen, und öffentliches WLAN ist für den Zahlungsverkehr nicht akzeptabel. Dies machte die Konnektivität zu einer ständigen Verhandlungssache und zu einem technischen Risiko für jeden neuen Vertrag.

Mit dem Wachstum der Flotte benötigte das Betriebsteam auch eine bessere Übersicht. Wenn ein Gerät keine Zahlungen mehr entgegennahm oder keine Bestände mehr meldete, war nicht immer klar, ob das Problem beim Gerät, beim Netzwerk oder bei den vorgelagerten Systemen lag. Die Entsendung von Technikern zur Überprüfung vor Ort war teuer und zeitaufwändig. Quiosk wünschte sich eine Konnektivitätsplattform, die sie durchgängig kontrollieren konnten, mit einer Cloud-Ansicht jedes Kiosks und Tools, um die Flotte mit einem kleinen zentralen Team am Laufen zu halten.

1. Abhängigkeit von vor Ort bereitgestellten Netzwerken


Viele Verkaufsstandorte boten keine dedizierte Netzwerkverbindung für Kiosksysteme oder gewährten nur unter strengen Auflagen Zugang. In einigen Gebäuden waren die IT-Teams nicht bereit, Geräte von Drittanbietern an ihre internen Netzwerke anzuschließen. In anderen standen öffentliche oder Gastnetzwerke zur Verfügung, die jedoch für Zahlungsterminals und Verkaufssteuerungen nicht geeignet waren. Das bedeutete, dass für jeden Standort individuelle Verhandlungen und maßgeschneiderte Workarounds erforderlich waren, was die Bereitstellung verlangsamte und für Unsicherheit sorgte.

Aus betrieblicher Sicht stellte diese Netzwerkabhängigkeit ein ständiges Risiko dar. Wenn ein Gebäude seine Netzwerkrichtlinien änderte, Geräte umstellte oder lokale Ausfälle auftraten, konnten die Kioske ohne Vorwarnung ihre Verbindung verlieren. Zahlungsausfälle bedeuteten nicht nur Einnahmeverluste, sondern auch einen Vertrauensverlust bei Vermietern und Kunden. Quiosk musste eine Lösung finden, um das Netzwerkproblem zu beseitigen, indem es jede Maschine mit einer eigenen sicheren, unabhängigen Verbindung ausstattete.

2. Eingeschränkte Sichtbarkeit des Maschinenstatus und der Konnektivität

Wenn ein Automat den Verkauf einstellte oder offline ging, verfügte das zentrale Team nur über unvollständige Informationen. War das Zahlungsterminal ausgefallen, hatte sich der Controller aufgehängt oder war die Netzwerkverbindung unterbrochen? Ohne klare Sichtbarkeit des Routers und der Verbindung führten viele Vorfälle zu Vor-Ort-Besuchen, nur um die Ursache zu ermitteln.

Dieser Mangel an Einblicken erschwerte die Planung und Terminierung. Ingenieure kamen manchmal vor Ort an, nur um festzustellen, dass sich die Maschine wieder erholt hatte oder dass das Problem eher im vorgelagerten System als am Endpunkt lag. Mit der Zeit erhöhte dies die Kosten für die Wartung jedes Kiosks, belastete das technische Team und verlangsamte das Wachstum der Flotte.

3. Skalierung einer einheitlichen Architektur über Hunderte von Kiosksystemen hinweg

Mit dem Wachstum von Quiosk wurden Unterschiede in der Hardware und Konfiguration der einzelnen Geräte zu einem Problem. Unterschiedliche Verbindungsgeräte, Firmware-Versionen und Einrichtungsmethoden erschwerten die Einhaltung von Standards. Die Dokumentation musste viele Varianten abdecken, und kleine Fehlkonfigurationen bei der Installation konnten Monate später zu Supportanfragen führen.

Aus geschäftlicher Sicht schränkte diese mangelnde Standardisierung die Skalierbarkeit ein. Jedes neue Projekt drohte zu einem Sonderfall zu werden, und der Zeitaufwand für Design, Tests und Freigabe stieg. Quiosk wollte ein einziges, stabiles Hardware- und Konfigurationsmuster, das an allen Standorten verwendet werden konnte, damit die Installateure genau wussten, was sie einbauen mussten, und das zentrale Team genau wusste, wie es Support leisten konnte.

Quiosk entschied sich für das Robustel R2010 als eingebettete Konnektivitätsplattform für seine Verkaufsautomaten, kombiniert mit RCMS für das cloudbasierte Flottenmanagement. In jedem Kiosk befindet sich das R2010 im Inneren des Gehäuses und ist über Ethernet mit dem Verkaufsautomaten-Controller und gegebenenfalls mit Zahlungsterminals oder lokalen Geräten verbunden. Eine Mobilfunk-SIM-Karte sorgt für 4G/LTE-Backhaul, sodass der Automat direkt mit den Backend-Systemen von Quiosk für Zahlungsautorisierung, Bestandsberichte und Fernaktualisierungen kommunizieren kann, ohne das Netzwerk des Standortbesitzers zu beeinträchtigen.

Aus Sicht der zentralen Betriebsleitung bietet RCMS eine Live-Ansicht der installierten Basis. Jedes R2010 meldet seinen Status, seine Signalqualität und seine Datennutzung an die Cloud. Das Team kann Geräte nach Kunden, Region oder Maschinentyp gruppieren, Konfigurationsvorlagen anwenden und Firmware-Updates durchführen, ohne die Standorte besuchen zu müssen. Wenn ein Problem auftritt, kann das Team sehen, ob der Router online ist, ob die Mobilfunkverbindung in Ordnung ist und ob das Problem wahrscheinlich lokal oder upstream liegt, sodass es eine Erstbewertung vornehmen kann, bevor es einen Techniker entsendet.

Warum Quiosk sich für den R2010 entschieden hat

  • Industrieller Formfaktor für Kioskumgebungen: Der R2010 ist für den Einsatz in Verkaufsautomaten konzipiert und verfügt über eine geeignete Stromversorgung, Befestigungsoptionen und Umweltbeständigkeit. Er kommt gut mit den Temperaturen und elektrischen Störungen zurecht, die an Verkaufsstandorten auftreten, von ruhigen Büros bis hin zu belebten Verkehrsknotenpunkten.
  • Zuverlässige Mobilfunk-Backhaul-Verbindung: Dank 4G/LTE-Konnektivität bietet der R2010 jedem Kiosk einen eigenen, unabhängigen Pfad zur Cloud. Quiosk ist nicht mehr auf vom Kunden bereitgestellte Netzwerke angewiesen, was die Verhandlungen vereinfacht und die Vorhersagbarkeit über alle Standorte hinweg verbessert.
  • Einfache Integration mit Verkaufsautomaten-Steuerungen: Dank mehrerer Ethernet-Ports und Standard-IP-Routing lässt sich der R2010 problemlos mit Verkaufsautomaten-Steuerungen und Zahlungssystemen verbinden, ohne dass bestehende Elektronik neu entwickelt werden muss. Der Router konzentriert sich auf die Vernetzung, während die Maschinenlogik unverändert bleibt.
  • Flottenmanagement mit RCMS: Mit RCMS kann Quiosk alle eingesetzten Router über eine einzige Schnittstelle überwachen, Konfigurationsvorlagen anwenden und Ferndiagnosen durchführen. Dies reduziert den manuellen Konfigurationsaufwand, unterstützt konsistente Rollouts und hilft dem Team, aufkommende Probleme zu erkennen, bevor sie sich auf den Umsatz auswirken.
  • Auf Zahlungsanforderungen abgestimmte Sicherheitskontrollen: Integrierte Firewall- und VPN-Optionen ermöglichen die Einschränkung und Verschlüsselung des Datenverkehrs nach Bedarf und tragen so dazu bei, die Erwartungen von Zahlungsanbietern und Website-Betreibern hinsichtlich der Verarbeitung von Transaktionsdaten während der Übertragung zu erfüllen.

Durch die Einführung einer Standard-Konnektivitätsplattform hat Quiosk die Konnektivität von einer variablen Größe in jedem Vertrag zu einem festen Bestandteil seines Serviceangebots gemacht. Die Geräte verbinden sich nun über einen von Quiosk kontrollierten Pfad mit der Cloud, und das zentrale Team verfügt über Tools, um die Flotte auch bei weiterem Wachstum in einem einwandfreien Zustand zu halten.

  • Höhere Verfügbarkeit der Kioske: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Geräte aufgrund von Netzwerkproblemen ausfallen, ist deutlich geringer, was den Umsatz schützt und die Standorte für Vermieter attraktiv hält.
  • Weniger Besuche vor Ort: Dank der übersichtlichen Darstellung des Router- und Verbindungsstatus in RCMS können viele Probleme aus der Ferne verstanden oder gelöst werden. Wenn ein Techniker doch einmal vor Ort sein muss, weiß er bereits genau, was er überprüfen muss.
  • Einheitliche Architektur in der gesamten Flotte: Neue Kiosksysteme folgen dem gleichen Muster hinsichtlich Konnektivität und Verwaltung, wodurch die Variabilität bei der Installation reduziert und die Dokumentation, Schulung und der Support vereinfacht werden.
  • Schnellere Bereitstellung neuer Standorte: Da die Konnektivität vom R2010 übernommen wird und nicht von der lokalen Infrastruktur abhängig ist, können neue Standorte schneller online gehen, was das Geschäftswachstum und neue Geschäftsmöglichkeiten unterstützt.
  • Bessere Kontrolle der Betriebskosten: Dank Fernverwaltung, klarerer Diagnose und weniger Überraschungen vor Ort kann Quiosk die Kosten für den Support jeder einzelnen Maschine kontrollieren, selbst wenn die Anzahl der eingesetzten Kiosksysteme steigt.
Robustel R2010 4G/LTE-Router
RCMS Cloud-Geräteverwaltung