Energieeffiziente HLK-Leistung durch IoT-Konnektivität:

Standort

Global

Industrie

Intelligente Städte, intelligente Gebäude

Produkt(e)
  • R3000
  • R3000-Lite
Endkunde

Armstrong Fluid Technologyhttps://armstrongfluidtechnology.com/

Armstrong Fluid Technology ist ein globaler Anbieter von intelligenten Lösungen für den Durchfluss und die Steuerung von Flüssigkeiten in Heizungs-, Kühlungs- und Sanitärsystemen. Das Portfolio umfasst Pumpen, Frequenzumrichter, Komplettsysteme und Steuerungen für Gewerbegebäude, Campusgelände und Industrieanlagen. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden dabei, den Energieverbrauch zu senken, den Komfort zu verbessern und die Lebenszykluskosten zu verwalten, während sie gleichzeitig unter zunehmendem Druck stehen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und über ihre Leistung Bericht zu erstatten.

Herausforderungen

Armstrong benötigte eine zuverlässige Möglichkeit, intelligente Pumpen, Frequenzumrichter und Gebäudemanagement-Schnittstellen mit Cloud-Analyse- und Fernsupport-Tools zu verbinden, oft aus Technikräumen und Kellern, in denen feste Netzwerke unzuverlässig oder unpraktisch waren. Das Unternehmen musste einen sicheren, verwalteten Zugriff auf die Anlagen vor Ort gewährleisten, ohne die Komplexität für Installateure oder Facility-Teams zu erhöhen, und benötigte eine einzige Konnektivitätsplattform, die sich über viele Projekte, Regionen und Netzwerkbedingungen hinweg skalieren ließ.

Ergebnisse

Durch die Standardisierung auf den Robustel R2010 schuf Armstrong ein wiederholbares Konnektivitätsmuster für seine intelligenten HLK-Lösungen. Feldgeräte können nun Leistungsdaten in Echtzeit an zentrale Plattformen senden, während Ingenieure sicheren Fernzugriff für Diagnosen und Optimierungen erhalten. Dies hat die Stabilität und Effizienz der verbundenen Systeme verbessert, die Zeit bis zur Diagnose von Problemen verkürzt und die Grundlage für einen breiteren Einsatz der vorausschauenden Wartung in der gesamten installierten Basis geschaffen.

Intelligente Fluidsysteme mit der Cloud verbinden

Armstrong Fluid Technology hat sich über traditionelle mechanische Geräte hinaus zu vollständig vernetzten, intelligenten Systemen weiterentwickelt. Die Pumpen, Steuerungen und Optimierungsplattformen des Unternehmens sind darauf ausgelegt, den Energieverbrauch zu senken und effizientere Gebäude zu unterstützen. Der Nutzen hängt jedoch von einer zuverlässigen Verbindung zwischen Feldgeräten und Cloud-Analysen ab. Viele Kundenstandorte weisen jedoch schwierige Netzwerkbedingungen auf: Technikräume mit begrenzten Verkabelungsmöglichkeiten, Altbauten mit gemischter Infrastruktur und Projekte, bei denen IT-Teams bei der Öffnung ihrer internen Netzwerke zurückhaltend sind.

Um Projekte voranzutreiben, benötigte Armstrong eine integrierte Konnektivitätslösung, die marktübergreifend konsistent funktioniert, rauen Installationsumgebungen standhält und dennoch die Sicherheitsanforderungen moderner Gebäudeeigentümer und IT-Abteilungen erfüllt. Das Robustel R2010 wurde zum Kern dieses Ansatzes und bot jeder Bereitstellung ein kompaktes, industrietaugliches Mobilfunk-Gateway, das in der Nähe der Geräte aufgestellt werden konnte und eine sichere Verbindung zur Cloud aufrechterhielt.

1. Unzuverlässige oder nicht verfügbare Standortvernetzung


Viele HLK- und Pumpenanlagen befinden sich in Kellern, auf Dächern oder in Technikräumen, wo der Zugang zum IT-Netzwerk des Gebäudes eingeschränkt oder gar nicht vorhanden ist. Selbst wenn Ethernet verfügbar ist, zögern Facility- und IT-Teams möglicherweise, den Datenverkehr der Gebäudedienste über die Unternehmensinfrastruktur zu leiten, oder es gibt keine geeignete Verbindung zum Standort der Geräte. Dadurch waren die intelligenten Systeme von Armstrong auf Ad-hoc-Lösungen oder kundenspezifische Workarounds angewiesen.

Aus kommerzieller Sicht erhöht diese Unsicherheit das Risiko jedes Projekts. Vertriebsteams können nicht davon ausgehen, dass das Netzwerk des Kunden die Fernüberwachung unterstützt, und Ingenieure müssen Zeit für die fallweise Integration einplanen. Das verlangsamt die Einführung, erhöht den Aufwand für die Inbetriebnahme und kann die Wirtschaftlichkeit von Energiesparanalysen untergraben, wenn die Konnektivität nicht garantiert werden kann.

2. Notwendigkeit eines sicheren Fernzugriffs ohne Komplexität

Um einen kontinuierlichen Mehrwert zu bieten, müssen die Ingenieure und Partner von Armstrong sehen, wie sich die Systeme in der Praxis verhalten: Pumpenkurven, Temperaturen, Drücke und Alarme an vielen Standorten. Ohne sicheren Fernzugriff bedeutet dies oft mehr Besuche vor Ort für die Feinabstimmung, Fehlerbehebung und Firmware-Änderungen. Gleichzeitig müssen Gebäudeeigentümer und IT-Teams sicher sein, dass jeder Fernzugriff kontrolliert, verschlüsselt und überprüfbar ist.

Wenn Konnektivität und Sicherheit nicht sauber gehandhabt werden, können Projekte bereits in der Genehmigungsphase ins Stocken geraten. Die Beteiligten könnten Bedenken haben, Ports in Firewalls zu öffnen, Gebäudesysteme dem Internet auszusetzen oder langfristige Supportrisiken einzugehen. Armstrong musste eine Möglichkeit finden, sicheres Networking in seine Lösung zu integrieren, damit sich der Fernzugriff wie eine geplante Funktion und nicht wie ein nachträglicher Einfall anfühlte.

3. Skalierung eines wiederholbaren Konnektivitätsmusters über Märkte hinweg

Armstrong liefert weltweit Systeme, häufig über Partner und lokale Auftragnehmer. Jede Region hat ihre eigenen Mobilfunkbetreiber, rechtlichen Rahmenbedingungen und Installationspraktiken. Der Einsatz von Netzwerkgeräten für Endverbraucher oder maßgeschneiderten Designs für jedes Projekt erschwert es, eine konsistente Leistung und Supportmodelle aufrechtzuerhalten. Dokumentation, Schulung und Fehlerbehebung werden komplexer, wenn jeder Schaltschrank anders aussieht.

Aus geschäftlicher Sicht schränkt diese Fragmentierung die Skalierbarkeit ein. Armstrong wollte einen standardisierten Konnektivitätsbaustein, auf den sie sich bei der Entwicklung von Lösungen beziehen, Partner schulen und langfristig unterstützen konnten. Dazu war Hardware erforderlich, die industriellen Bedingungen standhält, eine Vielzahl von Mobilfunknetzen unterstützt und eine stabile Schnittstelle zu den eigenen Steuerungs- und Analyseplattformen bietet.

Armstrong hat den industriellen Mobilfunkrouter Robustel R2010 als integrierte Konnektivitätsschicht für seine intelligenten HLK- und Pumpenlösungen ausgewählt. In einer typischen Konfiguration wird der R2010 im selben Schaltschrank wie die Steuerungen oder Antriebe von Armstrong installiert, mit Ethernet-Verbindungen zu lokalen Geräten und einer 4G-LTE-Verbindung, über die cloudbasierte Überwachungs- und Optimierungsplattformen erreicht werden. Der Router übernimmt das Routing, die Firewall und sichere Tunnel, sodass sich die Feldgeräte auf ihre Steuerungsaufgaben konzentrieren können, während sie weiterhin Telemetriedaten streamen und Konfigurationsaktualisierungen empfangen.

Aus betrieblicher Sicht bietet der R2010 eine einheitliche Verwaltungsschnittstelle für die Konfiguration und den laufenden Support. Installateure können Standorte online schalten, indem sie eine SIM-Karte einlegen, eine vorab vereinbarte Vorlage anwenden und die Konnektivität über die integrierte Webschnittstelle oder Remote-Tools überprüfen. Nach der Bereitstellung sorgt der Router für eine stabile Verbindung an Orten, an denen eine Verkabelung schwierig wäre, und kann bei Bedarf zwischen Schnittstellen wechseln, um den Dienst aufrechtzuerhalten. Dadurch entsteht eine klare Trennung zwischen den IT-Netzwerken des Gebäudes und dem dedizierten Pfad, der für die verbundenen Dienste von Armstrong verwendet wird.

Warum Armstrong Fluid Technology sich für den Robustel R2010 entschieden hat

  • Industrietaugliches Design: Der R2010 ist für Schalttafeln und Anlagenumgebungen ausgelegt und verfügt über einen breiten Gleichstrom-Eingangsbereich, DIN-Schienen-Montagemöglichkeiten und robuste EMV-Eigenschaften. Das bedeutet, dass er neben Antrieben und Steuerungshardware installiert werden kann, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.
  • 4G LTE-Konnektivität für schwierige Standorte: Viele Pumpenräume und HLK-Räume haben keinen einfachen Zugang zu Unternehmensnetzwerken. Der R2010 bietet eine hochwertige LTE-Backhaul-Verbindung, sodass Armstrong-Systeme auch an Standorten angeschlossen werden können, an denen die Verlegung neuer Kabel oder die Verhandlung eines IT-Zugangs langsam oder kostspielig wäre.
  • Sichere Netzwerkfunktionen: Dank der Unterstützung von VPN, Firewall-Regeln und segmentiertem Datenverkehr kann Armstrong einen sicheren Fernzugriff anbieten, der den IT-Richtlinien des Gebäudes entspricht. Sensibler Kontrollverkehr bleibt isoliert, während verschlüsselte Tunnel Telemetrie- und Verwaltungsdaten zurück zu den Cloud-Diensten übertragen.
  • Flexible Schnittstellen für die Systemintegration: Mit mehreren Ethernet-Ports und Unterstützung für Standard-IP-Protokolle lässt sich der R2010 nahtlos an Pumpen, Antriebe und Steuerungen anschließen, ohne dass Änderungen an bestehenden Steuerungsarchitekturen erforderlich sind. Er wird zur Brücke zwischen lokaler Automatisierung und Fernanalyse.
  • Einfache Bedienung für Partner und Installateure: Ein einheitliches Konfigurationsmodell und eine browserbasierte Verwaltung erleichtern den Teams und Partnern von Armstrong die Bereitstellung, Inbetriebnahme und den Support der Konnektivitätsschicht. Dies trägt dazu bei, den Schulungsaufwand zu reduzieren und vermeidet maßgeschneiderte Designs für jedes Projekt.

Durch die Integration eines standardisierten Industrierouters in sein Angebot hat Armstrong die Konnektivität von einem Projektrisiko zu einem zuverlässigen Bestandteil seiner Lösung gemacht. Systeme, die früher auf lokale Kontrollen und gelegentliche manuelle Datenerfassung angewiesen waren, können nun kontinuierlich überwacht und optimiert werden, wobei für viele Kundenstandorte und Regionen dieselben Muster verwendet werden.

  • Konsistente Konnektivität in verschiedenen Gebäuden: Intelligente Pumpen und HLK-Anlagen können nun Leistungsdaten aus Kellern, Dachgeschossen und Technikräumen melden, ohne auf das IT-Netzwerk des jeweiligen Standorts angewiesen zu sein. Dadurch ist es einfacher geworden, vernetzte Dienste sowohl in neuen als auch in bestehenden Gebäuden bereitzustellen.
  • Verbesserte Ferndiagnose und -unterstützung: Techniker können auf Live-Daten und Statusinformationen zugreifen, ohne immer vor Ort sein zu müssen, was die Fehlerbehebungszyklen verkürzt und Störungen für die Gebäudenutzer reduziert.
  • Bessere Nutzung von Leistungs- und Energiedaten: Kontinuierliche Telemetriedaten aus dem Feld ermöglichen eine genauere Analyse der Systemeffizienz, sodass Optimierungs- und Wartungsstrategien auf der Grundlage der tatsächlichen Betriebsbedingungen und nicht anhand von periodischen Momentaufnahmen entwickelt werden können.
  • Einfachere, wiederholbare Bereitstellungen: Projekte folgen nun einem einheitlichen Muster für die Vernetzung, was die Entwurfszeit verkürzt, die Dokumentation vereinfacht und regionalen Partnern und Auftragnehmern die Installation und Inbetriebnahme von Systemen erleichtert.
  • Stärkeres Vertrauen der Kunden in vernetzte Systeme: Gebäudeeigentümer und Facility Manager sehen, dass Konnektivität und Sicherheit bei der Systemkonzeption berücksichtigt wurden, was Gespräche über Fernzugriff, Datennutzung und langfristigen Support vereinfacht.
Robustel R2010 4G/LTE-Router