Wie das IoT Notfallsysteme in Smart Cities verbessert
Die steigenden Bevölkerungszahlen belasten die bereits alternde städtische Infrastruktur zusätzlich. Vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt: längere Wartezeiten für öffentliche Verkehrsmittel oder hohe Verkehrsbelastung während der Stoßzeiten. Als Reaktion darauf wenden sich Kommunalverwaltungen und Stadtplaner dem Internet der Dinge (IoT) zu, um intelligente Städte zu schaffen, die die betriebliche Effizienz steigern und das tägliche Leben der Bürger verbessern – ein Konzept, das als „Smart Cities“ bezeichnet wird.
Smart Cities nutzen Informations- und Kommunikationstechnologien, um die betriebliche Effizienz zu steigern und – was vielleicht am wichtigsten ist – die öffentliche Sicherheit durch Notfallwarnsysteme zu verbessern. Das IoT in Smart Cities kann zwar Notfälle nicht verhindern, aber Geräte und Smart-City-Technologien können bei der Früherkennung, Reaktion und Wiederherstellung helfen. Hier erfahren Sie, wie das IoT das Notfallmanagement und die Notfallreaktion in Smart Cities verändert.
Die Technologie hinter der Sicherheit in Smart Cities
Ein großer Teil des Smart-City-Konzepts besteht aus einem Netzwerk vernetzter Geräte und Technologien. Dieses Netzwerk kann Daten in Echtzeit empfangen, analysieren und verwalten und so der gesamten Stadt dabei helfen, bessere Entscheidungen in Bezug auf die Sicherheit zu treffen.
Dieses Netzwerk besteht aus intelligenten Technologien wie:
- Straßenbeleuchtung. Sensoren , Kameras und Audiorecorder können zur Überwachung bestimmter Bereiche eingesetzt werden. Intelligente Beleuchtungssysteme können auch automatisiert werden, um die Helligkeit bei Bedarf anzupassen.
- Ampeln. Durch die Analyse der Verkehrslage und Staus können intelligente Ampeln ihre Schaltzeiten anpassen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Sie können auch dazu verwendet werden, Rettungskräften einen direkten Weg zum Einsatzort zu weisen.
- Einsatzfahrzeuge. Daten können vor Ort erfasst werden, wodurch andere Einsatzkräfte einen Echtzeit-Überblick über die Situation erhalten und diese Daten später für Schulungszwecke nutzen können.
- Intelligente Gebäude. Automatisierte Netzwerke in intelligenten Gebäuden können den Zugang und die Bedingungen innerhalb des Gebäudes überwachen.
- Sensoren. Von der Luftqualität bis hin zu Bränden oder anderen Wetterbedingungen können Sensoren in großem Umfang eingesetzt werden, um ständig auf mögliche Gefahren zu überwachen.
Wie vernetzte Städte auf einen Notfall reagieren
Smart Cities nutzen diese Technologien auf beispiellose Weise, um intelligente, vernetzte urbane Zentren zu schaffen, die zur Sicherheit ihrer Bürger beitragen. Sehen wir uns einige Beispiele für den Einsatz dieser Technologien im Notfall an.
Risikomanagement
Sicherheitssysteme aus Sensoren und Videoüberwachung können potenzielle Bedrohungen oder Gefahren erkennen, sobald sie auftreten, und in Echtzeit darauf reagieren. Dies ist besonders wichtig für dicht besiedelte Städte, in denen sich täglich Tausende, wenn nicht Millionen von Menschen bewegen.
Smart-City-Technologie kann eingesetzt werden, um kleine Veränderungen an Gebäuden, in der Umwelt oder im öffentlichen Raum zu erfassen und diese Daten an ein zentrales Dashboard zu übertragen. Von dort aus können Warnmeldungen an die zuständigen Behörden gesendet werden, die dann eine Reaktion oder eine Risikomanagementstrategie vorbereiten können.
Intelligentere Notfallmaßnahmen
Von Bränden, die sich innerhalb weniger Minuten ausbreiten, bis hin zu Verbrechen, die schnell eskalieren – die Reaktionszeit der Rettungskräfte hat einen erheblichen Einfluss auf den Ausgang der Situation. Daher hat die Notfallhilfe für Smart Cities höchste Priorität.
Die Vernetzung der Infrastruktur einer Smart City trägt dazu bei, die Effizienz in Notfällen zu steigern – vom ersten Notruf bis zur Koordination der Rettungsmaßnahmen. Nehmen wir zum Beispiel den Verkehr. Mithilfe von Sensoren und Videoüberwachung können Verkehrsleiter die Routen von Einsatzfahrzeugen besser optimieren, indem sie Ampeln anpassen oder eine weniger verstopfte Route finden. Die Arbeit der Smart-City-Sensoren hört damit aber noch nicht auf. Sobald sie vor Ort sind, können sie dazu verwendet werden, Informationen an die Ersthelfer weiterzuleiten und so ein klares Bild von der Notlage zu vermitteln, in die sie sich begeben.
Hinzu kommt der Vorteil autonomer Drohnen und Fahrzeuge, die Hilfe in unwegsames Gelände bringen, das sonst unzugänglich wäre oder dessen Bewältigung durch Menschen Stunden dauern würde.
Intelligente Gesundheitsversorgung
Die IoT-Sicherheit in Smart Cities geht über den ursprünglichen Notfallbereich hinaus und bietet Vorteile, die sich bis in die Notaufnahme und andere Gesundheitseinrichtungen erstrecken. Diese vernetzten Netzwerke können dazu beitragen, Fernbehandlungen zu verbessern, Gesundheitsprobleme schneller und genauer zu diagnostizieren und die Zusammenarbeit zwischen Spezialisten weltweit zu ermöglichen.
Aus einer breiteren Perspektive der öffentlichen Gesundheit betrachtet, hilft das IoT Gemeinden und Gemeindeverwaltern dabei, besser auf größere Krankheitsausbrüche zu reagieren. Nehmen wir zum Beispiel durch Wasser übertragene Viren. IoT-Geräte können zur Überwachung von Temperaturen, Schadstoffen und anderen Umweltfaktoren eingesetzt werden und gleichzeitig dabei helfen, die Quelle des Ausbruchs zu finden. IoT-Technologien wie Drohnen können dann eingesetzt werden, um andere Risiken wie stehende Wasseransammlungen oder sogar infizierte Insekten zu identifizieren.
Öffentliche Sicherheit
Manchmal mindern die besten Notfallmaßnahmen das Risiko, bevor es zu einem größeren Problem wird. Hier kann das IoT Städten dabei helfen, Menschenmengen, Umweltbedingungen oder Straßenverhältnisse effektiv zu verwalten.
Intelligente digitale Beschilderung kann verwendet werden, um Autofahrer über gefährliche Straßenverhältnisse zu informieren, während Sensoren und Videoüberwachung zur Überwachung der Menschenmengen eingesetzt werden können. Diese Echtzeitwarnungen können als Frühwarnungen dienen, sodass Notfallteams schnell reagieren können, bevor sich die Gefahr ausbreitet.
Verbinden Sie Ihre IoT-Geräte
Im Mittelpunkt der Sicherheit in Smart Cities steht eine zuverlässige Verbindung. Ohne sie können Rettungskräfte im Unklaren gelassen werden, während die Öffentlichkeit schutzlos und ohne Kenntnis der Risiken bleibt. Durch den Einsatz von IoT-Geräten können Stadtverwaltungen Echtzeitdaten überwachen und so ihre Reaktionsfähigkeit verbessern – unabhängig davon, wo sich das Ereignis ereignet. Dank der Cloud-basierten Natur von IoT-Geräten haben alle Ersthelfer Zugriff auf dieselben Daten, was die Kommunikation und die Reaktionszeiten verbessert und letztendlich Leben rettet.
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