Energieverschwendung in gewerblichen Gebäuden mit dem M1000 reduzieren:

Standort

Ungarn

Industrie

Energie & Versorgungsunternehmen

Produkt(e)
  • M1000 (Hinweis: Produkt wurde inzwischen durch M1000-MP ersetzt)
Endkunde

Rubin Informatikaihttps://www.rubin.hu/

Rubin Informatikai ist ein Technologieunternehmen, das energiesparende Systeme für gewerbliche und öffentliche Gebäude entwickelt und betreibt. Seine Lösungen verbinden Zähler, HLK-Steuerungen und lokale Automatisierungspanels mit einer zentralen Software, die den Verbrauch überwacht, Ineffizienzen identifiziert und die Energiekosten senkt. Die Projekte reichen von einzelnen Gebäuden bis hin zu Portfolios mit mehreren Standorten, bei denen Zuverlässigkeit, skalierbare Einführung und vorhersehbare Kommunikationskosten von entscheidender Bedeutung sind.

Herausforderungen

Rubin benötigte eine Möglichkeit, Energiezähler und Steuerungen in vielen Gebäuden anzuschließen, in denen es keine modernen IP-Netzwerke oder standardisierte Kommunikationsgeräte gab. Die bestehenden Installationen verwendeten veraltete serielle Schnittstellen und Hardware verschiedener Hersteller, während die Energiesparplattform eine konsistente, zuverlässige Kommunikation über 2G/3G über verschiedene Standorte und Betreiber hinweg erforderte. Sie benötigten ein industrielles Modem, das diese Vielfalt ohne komplexe Vor-Ort-Technik bewältigen konnte.

Ergebnisse

Durch die Integration des M1000 in ihre Lösung schuf Rubin eine gemeinsame Kommunikationsschicht für ihre Zähler und Steuerungen, wobei 2G/3G-Netze genutzt wurden, wenn eine feste Verbindung nicht verfügbar oder unwirtschaftlich war. Das System ermöglichte eine zuverlässige Datenerfassung, reduzierte den Arbeitsaufwand vor Ort bei jeder Installation und ermöglichte eine effiziente Skalierung ihres Energiesparservices auf eine breite Basis von Gebäuden.

Anbindung bestehender Gebäudesysteme an eine energiesparende Plattform

Rubin Informatikai ist darauf spezialisiert, Gebäudeeigentümern dabei zu helfen, ihren Energieverbrauch zu senken, indem es den Verbrauch überwacht, Steuerungsstrategien anpasst und Verschwendung aufzeigt. Die Plattform des Unternehmens basiert auf zeitnahen, genauen Daten von Strom-, Wärme-, Gas- und Wasserzählern sowie von HLK- und anderen Gebäudesteuerungssystemen.

Viele der Gebäude, auf die sie abzielen, wurden lange bevor IP-Netzwerke zum Standard wurden, errichtet. Einige verfügen über begrenzte oder gar keine Festnetzanschlüsse in Technikräumen, und Feldgeräte bieten oft nur serielle Schnittstellen wie RS-232 oder RS-485. Um seine Dienstleistung in großem Maßstab anbieten zu können, benötigte Rubin einen Kommunikationsansatz, der für diese unterschiedlichen Standorte geeignet war, ohne dass für jedes Projekt eine maßgeschneiderte Lösung erforderlich war.

1. Heterogene Altgeräte mit ausschließlich seriellen Schnittstellen

In vielen Zielgebäuden waren bereits Zähler und Steuerungen installiert, oft von verschiedenen Anbietern und aus unterschiedlichen Generationen. Diese Geräte verfügten in der Regel nur über serielle RS-232- oder RS-485-Schnittstellen und waren nie dafür ausgelegt, IP zu kommunizieren oder direkt über Mobilfunknetze zu arbeiten. Ihr Austausch wäre kostspielig und mit Störungen verbunden gewesen, was die Rentabilität des Energiesparprojekts beeinträchtigt hätte.

Im täglichen Betrieb bedeutete dies, dass die Ingenieure von Rubin eine Möglichkeit benötigten, Daten von diesen seriellen Geräten in ihre zentrale Plattform zu übertragen, ohne einen neuen IP-fähigen Controller vor Ort installieren zu müssen. Jede Lösung, die eine Neugestaltung pro Standort oder zusätzliche Hardware-Stacks erforderte, würde den technischen Aufwand erhöhen, die Installationszeit verlängern und die Einführung neuer Projekte verlangsamen.

2. Begrenzte oder unzuverlässige Festnetzverbindung in Werksbereichen

In vielen gewerblichen und öffentlichen Gebäuden hat der Technikraum oder der Zählerstandort keinen einfachen Zugang zum gleichen lokalen Netzwerk (LAN), das für die Büro-IT verwendet wird. Die Verlegung neuer Ethernet-Kabel oder die Bereitstellung dedizierter Festnetzleitungen für jedes Gebäude würde zusätzliche Kosten verursachen und zu Verzögerungen führen. An einigen Standorten zögerten die Gebäudeeigentümer, die Energiezähler überhaupt an ihr Unternehmensnetzwerk anzuschließen, und verwiesen dabei auf Sicherheits- oder organisatorische Grenzen.

Dies stellte Rubin vor eine praktische Herausforderung. Ohne eine einfache, zuverlässige Möglichkeit, Daten vom Technikraum zu den zentralen Servern zu übertragen, riskierten sie Lücken in der Überwachung und die Notwendigkeit einer manuellen Datenerfassung. Eine drahtlose Lösung auf Basis öffentlicher Mobilfunknetze war attraktiv, erforderte jedoch Geräte, die mit unterschiedlicher Signalqualität und Netzabdeckung zurechtkommen und gleichzeitig die Kommunikationskosten vorhersehbar halten konnten.

3. Notwendigkeit wiederholbarer, wenig personalintensiver Bereitstellungen an vielen Standorten

Das Geschäftsmodell von Rubin basiert darauf, energiesparende Systeme in einer großen Anzahl von Gebäuden zu installieren, nicht nur an einigen wenigen Vorzeigeobjekten. Jede zusätzliche Stunde, die für die Konfiguration, Verkabelung oder Fehlerbehebung an einem einzelnen Standort aufgewendet wird, summiert sich über die gesamte Immobilie. Das Unternehmen benötigte einen Ansatz, den die Techniker vor Ort einmal erlernen und dann viele Male anwenden konnten, wobei die Unterschiede zwischen den einzelnen Projekten minimal sein sollten.

Aus kommerzieller Sicht bedeutete dies, komplexe, maßgeschneiderte Kommunikationslösungen zu vermeiden und stattdessen eine einzige Modemplattform zu standardisieren, die überall auf die gleiche Weise konfiguriert und unterstützt werden konnte. Eine wiederholbare Vorlage würde die Projektlaufzeiten verkürzen, das Risiko von Bereitstellungsfehlern verringern und die langfristige Unterstützung der Anlage vereinfachen.

Rubin entschied sich für das Industriemodem M1000 als Kommunikationsbrücke zwischen den vorhandenen Feldgeräten und ihrer zentralen Energiesparplattform. Das M1000 wird im Technikraum oder Zählerschrank installiert, wo es über RS-232 oder RS-485 mit den vorhandenen Zählern und Steuerungen verbunden wird. Auf der Netzwerkseite nutzt es 2G/3G-Mobilfunkverbindungen, um Messdaten zu senden und Befehle vom Rechenzentrum oder der Cloud-basierten Anwendung von Rubin zu empfangen.

In der Praxis verbinden Techniker das M1000 mit dem seriellen Ausgang jedes lokalen Controllers oder Datenkonzentrators, konfigurieren einmalig die Einwahl- oder Paketdateneinstellungen und lassen dann das Modem die Kommunikationssitzungen mit dem Backend von Rubin verwalten. Das Modem kann so eingestellt werden, dass es das erforderliche Kommunikationsmuster unterstützt, sei es periodische Berichterstattung, ausnahmebasierte Alarme oder geplante Datenuploads. Diese Anordnung bietet Rubin einen konsistenten, über IP erreichbaren Punkt in jedem Gebäude, selbst wenn kein direkter LAN-Zugang zu den Anlagen besteht.

Warum Rubin sich für den M1000 entschieden hat

  • Flexibilität der seriellen Schnittstelle: Der M1000 unterstützt die serielle Standardkommunikation, sodass er ohne zusätzliche Protokollkonverter problemlos an vorhandene Messgeräte und Steuerungen angeschlossen werden kann. Dies vereinfacht die Schrankkonstruktion und reduziert die Anzahl der Hardwarekomponenten.
  • Industrielle Zuverlässigkeit an anspruchsvollen Standorten: Technikräume und Energieschränke können staubig und laut sein und elektrischen Störungen ausgesetzt sein. Das industrielle Design des M1000 ist für diese Bedingungen geeignet und trägt dazu bei, langfristig stabile Kommunikationsverbindungen aufrechtzuerhalten.
  • Bewährte 2G/3G-Konnektivität für verstreute Standorte: Durch die Nutzung öffentlicher Mobilfunknetze kann Rubin Gebäude erreichen, in denen eine Aufrüstung der Festnetzverbindungen langsam oder unpraktisch wäre. Der M1000 bietet zuverlässige Mobilfunkkonnektivität, die an die Bedingungen der lokalen Betreiber angepasst werden kann.
  • Wiederholbares Konfigurationsmodell: Nachdem Rubin eine Standardkonfiguration für seine Anwendung definiert hatte, konnten die Außendiensttechniker diese an vielen Standorten replizieren. Dadurch wurden die Schulungskosten reduziert und der Support wurde berechenbarer.
  • Kompakte Bauweise für vorhandene Schaltschränke: Dank seiner geringen Größe lässt sich der M1000 ohne größere Umgestaltungen oder zusätzliche Gehäuse problemlos in vorhandene Messgerätepanels und Schaltschränke integrieren.

Aus Rubins Sicht bedeutete Erfolg, dass das energiesparende System in vielen verschiedenen Gebäuden eingesetzt werden konnte, ohne durch die Kommunikationsbedingungen vor Ort behindert zu werden. Mit dem M1000 konnte diese Anforderung in ein praktisches, wiederholbares Modell umgesetzt werden.

„Das Robustel M1000 XP-Modem ist ein sehr einfach zu handhabendes und zu integrierendes Kommunikationsgerät. Die integrierten Kommunikationsfunktionen verkürzten die Integrationszeit und die Markteinführungszeit.“ – Dr. Tibor Takács – CTO von Rubin.

  • Konsistenter Datenfluss aus verschiedenen Gebäuden: Energieverbrauchs- und Betriebsdaten von Zählern und Steuerungen gelangen nun zuverlässig auf die Plattform von Rubin und ermöglichen so eine genaue Analyse und Optimierung.
  • Geringere Komplexität bei der Bereitstellung pro Standort: Durch die Verwendung eines einzigen Standardmodems mit seriellen Schnittstellen wurde der Bedarf an kundenspezifischen Integrationsarbeiten in jedem Gebäude reduziert und die Installationszeit verkürzt.
  • Minimale Beeinträchtigung der bestehenden Infrastruktur: Gebäudeeigentümer könnten ihre aktuellen Zähler und Steuerungssysteme behalten und so kostspielige Austauschprojekte und damit verbundene Ausfallzeiten vermeiden.
  • Skalierbares Servicemodell: Dank eines wiederholbaren Kommunikationsdesigns kann Rubin sein Energiesparangebot auf mehr Kunden und Gebäude ausweiten, ohne dass der technische Aufwand proportional zunimmt.
  • Bessere Transparenz für Optimierung und Berichterstattung: Eine regelmäßige, zuverlässige Datenerfassung verbessert die Qualität von Energieberichten und erleichtert es, Einsparungen nachzuweisen und weitere Investitionen zu rechtfertigen.
Robustel M1000-MP Modem